Der böse Geist Lumpazivagabundus bringt auf der Erde und im Feenreich die jungen Männer durcheinander, sie reißen aus und verjuxen ihr Vermögen. Fortuna wettet mit Amorosa, daß erst, wenn sie dreien von diesen Menschen Reichtum gibt, und diese treten es mit Füßen, sie ihnen noch einmal Reichtum gibt, und wieder schlagen sie es aus, dann erst will sie sich geschlagen geben.
Leim, Knieriem und Zwirn treffen sich auf der Landstraße und kehren in demselben Gasthaus ein. Leim, ein Tischler, ist wegen einer unglücklichen Liebe ausgezogen, Zwirn, der Schneider, weil er wiedermal zuvielen Frauen zu nahe gekommen ist, und Knieriem, weil er sich “der Astronomie” widmen will. Immerhin soll in einem Jahr ein Komet kommen und die Erde vernichten.
In der Nacht träumen alle 3 von der selben Zahl. Als sie aufwachen, wird ihnen genau dieses Glückslos zum Verkauf angeboten. Und tatsächlich: Es ist der Hauptgewinn! Sie verabreden, sich zu trennen, sich aber in einem Jahr wieder zu treffen.
Leim ist nach Wien zu seiner Geliebten, die er verheiratet glaubt, zurückgekehrt. Jetzt stellt sich heraus, daß alles ein Mißverständnis war, und er kann seine Peppi heiraten. Ein Jahr später: Leim hat nach wie vor Geld, die anderen beiden haben ihr Geld verprasst. Leim bietet ihnen Geld an, will ihnen beim Wiederaufbau einer Existenz helfen. Doch sie lehnen ab.
Stellaris, der Herrscher des Feenreiches persönlich, unterzieht die beiden einer Prüfung. Als sie diese nicht bestehen, hat Amorosa die Wette gewonnen. Und sie will auch für die beiden armen Gesellen sorgen.

