m Garten eines Schlosses wird ein fremder Mann schlafend vorgefunden. Er stellt sich als Heinrich vor, der, nach dem Verschwinden des Prinzen, seines Herrn, nun nach Hause reist, um dem König das verschwinden zu melden. Sein Herr, so erzählt er, habe versucht, eine verwunschene Frau zu retten, die er geliebt hat. Als er versagte, sei er verschwunden. Durch die Fürsprache der Angestellten wird er im Schloß aufgenommen.
Unterdessen kommt die Prinzessin nach Hause. Sie spielt mit ihrem Ball, der in den Brunnen fällt. Der Froschkönig, der in ihm wohnt, bietet ihr an, den Ball zurückzubringen, wenn sie seine Freundin sein will. Sie nimmt an, läuft aber gleich als sie den Ball hat, davon. Heinrich trifft den Frosch, und verspricht ihm zu helfen.
Im Schloß wird alles für das Essen vorbereitet. Heinrich bringt den Frosch, und die Dienstmädchen versprechen zu helfen. Beim Essen taucht der Frosch auf, und erzählt der Königin von den Versprechen der Prinzessin. Daraufhin befiehlt die Königin, daß die Prinzessin alle Versprechen einhalten muß.
Am Abend kommt der Frosch ins Schlafzimmer der Prinzessin. Sie weigert sich allerdings, ihn in ihrem Bett schlafen zu lassen. Sie prügelt ihn aus dem Zimmer, und er liegt reglos auf der Schwelle. Da bereut sie, was sie getan hat, und küßt ihn. Der Fluch ist gelöst, der Frosch wird zum Prinzen. Und Heinrich ist glücklich, seinen Herrn wieder zu haben.

