Frau Holle schickt ihren Wetterhahn Schnipfer auf die Erde, um dem Mädchen Rosemarie zu helfen. Diese leidet nämlich unter ihrer Stiefmutter. Doch nicht nur Schnipfer kümmert sich um das Mädchen: Auch ein junger Bettler und ein Spielmann kommen, um sie zu sehen. Und nicht zu letzt ist da auch noch Onkel Fassl, der Rosemarie schon immer mehr als den Rest ihrer Familie leiden konnte. Als Rosemarie die Spule in den Brunnen fällt springt sie nach und landet im Reich der Frau Holle. Dort besteht sie einige Prüfungen und wird schließlich von Frau Holle mit einem Goldkleid belohnt.
Auch ihre Schwester springt in den Brunnen, weigert sich jedoch, die Prüfungen zu machen. Als “Belohnung” schenkt ihr Frau Holle ein Pechkleid.
Wieder zu hause behauptet Annemarie, daß das Goldkleid eigentlich ihr gehöre. Frau Holle schlichtet diesen Streit, in dem sie sagt, daß das Kleid dem Mädchen gehört, das noch nie gelogen hat. Als Beweis muß jede Schnipfer küssen, denn durch solch einen Kuß wird er erlöst. Der Spielmann stellt sich indeß als Prinz heraus, und so können Rosemarie und der Prinz heiraten.

