Ein Zirkus rastet auf einer Lichtung im Wald. Die Kinder finden ein Mädchen, das von zuhause weggelauen ist, da es sich vor Bestrafung durch ihren Vater fürchtet. Madame Aurelia, Wahrsagerin und die Leiterin der Truppe, gewährt Leonie, so ihr Name, Unterschlupf und verkleidet sie zur Tarnung als den Jungen Leon.
Ein weiterer Wanderer, Max, erreicht die Lichtung. Madame Aurelia erkennt in ihm durch ihre Kunst einen Prinzen, was er eigentlich versucht hatte zu verheimlichen, und weissagt ihm, daß er heute seine zukünftige Frau treffen würde.
Der Kaiser trifft mit seiner Tochter Olivia auf der Suche nach Leonie, seiner zweiten Tochter, ein. Max hält das Treffen mit Olivia für einen Wink des Schicksals und hält um Olivias Hand an, ohne zu wissen, wer sie ist. Sie lacht ihn ob seiner Geschenke aus, und auch der Kaiser ist nicht angetan von dem jungen Mann. Der Adjutant des Kaisers ist ein Freund von Max, und will versuchen, ihm zu helfen. Er rät ihm, zur Stadt zu kommen. Max nimmt Leon als Freund und Begleiter mit.
Sie finden eine Stelle als Schweinehirten. Max organisiert aufregende Geschenke für Olivia, und verlangt 10 Küsse als Preis. Ihre Neugier siegt, und sie bezahlt. Leon arbeitet inzwischen als Küchenhilfe, und sorgt dafür, daß der Kaiser seinen Entschluß bereut, sie verjagt zu haben. Sie gibt sich allerdings nicht zu erkennen.
Max findet ein zweites Geschenk, und verlangt dafür hundert Küsse. Die Prinzessin ist entsetzt, bezahlt aber doch. Der Kaiser entdeckt den Vorfall, und will sie zwingen, Max zu heiraten. Max gibt sich zu erkennen, lehnt aber Olivia ab, und bittet stattdessen Leonie um ihre Hand. Der Kaiser freut sich, seine Tochter wiederzuhaben und gibt seinen Segen.

