Es war einmal: Schneidermeister Fridolin hatte drei Söhne und war ihnen ein strenger, aber gerechter Vater. Doch als eine Ziege auftaucht, ändert sich von einem Tag auf den anderen alles: Die Ziege wird das Wichtigste im Leben des Schneiders, der nach und nach seine Söhne hinauswirft, als die Ziege behauptet, unter ihrer Aufsicht nicht genügend Futter bekommen zu haben. Erst als die Ziege ihm selbst ebenfalls zuerst erklärt, satt zu sein, und danach behauptet, nichts zu fressen gefunden zu haben, erkennt er, dass er einen Fehler gemacht hat - zu spät.
Seine Söhne haben inzwischen Lehrmeister gefunden. Nach langer Zeit bricht Klaus, der älteste Sohn und mittlerweile Tischler, nach Hause auf - im Gepäck ein magisches Tischchen, das jederzeit Essen auf den Tisch zaubern kann. Doch dieses wird ebenso bei der Nachtruhe im Gasthaus vertauscht wie der Goldesel, den Max (mittlerweile Müller) zum Geschenk bekommen hat. Erst dem jüngsten Sohn, Andreas, gelingt es mithilfe des Knüppels aus dem Sack, den Wirtsleuten die gestohlenen Geschenke abzunehmen und die Familie wieder zu vereinen …

