Zwei Frauen erzählen Kindern die Geschichte von Joseph.
Joseph ist der Lieblingssohn seines Vaters Jakob, was nicht gerade die Begeisterung seiner elf Brüder hervorruft. Als Jakob ihm außerdem noch einen tollen Mantel schenkt, werden die Brüder wütend. Der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt, sind Josephs Träume, die Andeuten, daß die Brüder einst alle vor ihm knien werden. Daher beschließen die Brüder ihn umzubringen. Doch bevor sie dies tun können, erscheint eine Gruppe Ismaeliten, denen sie Joseph als Sklaven verkaufen. Als sie ihrem Vater den blutigen Mantel Josephs vorweisen, glaubt er ihnen die Geschichte, daß Joseph von einem Bock zerrissen wurde.
Joseph wird in Ägypten von Potiphar, einem Beamten, gekauft. Dieser ist von seinen Fähigkeiten begeistert und gibt ihm einen guten Posten. Doch auch seiner Frau gefällt der neue Sklave. Als Joseph sich weigert sich von ihr verführen zu lassen, wird er von ihr verleumdet und Potiphar läßt ihn einsperren. Doch auch im Gefängnis ist er nicht allein: Zwei Gefangene haben seltsame Träume, die Joseph richtig deuten kann.
Einer der Gefangenen war der Butler des Pharao, und als dieser von Alpträumen geplagt wird, empfiehlt er Joseph, um die Träume zu deuten. Joseph deutet die Alpträume als Ankündigung einer reichen Zeit mit darauffolgender Hungersnot, und um sich um die Versorgung zu kümmern, macht der Pharao Joseph zu seinem Stellvertreter.
Auch in Kanaan kommt die Hungersnot. Also beschließen die Brüder, nach Ägypten zu gehen, um von dort Korn zu holen. Als sie vor Joseph stehen, beschließt er, sie zu prüfen. Er gibt ihnen Korn, aber versteckt einen wertvollen Becher im Sack seines jüngsten Bruders Benjamin. Als er diesen beschuldigt ein Dieb zu sein und ihn einsperren läßt, bieten sich die Brüder an, statt Benjamin hierzubleiben. Joseph, der sieht, daß sie sich gebessert haben, gibt sich zu erkennen. Die Brüder bleiben nun in Ägypten, und auch Jakob kommt nach, um seinen Sohn wieder in die Arme schließen zu können.

